Evangelischer Gemeindebrief Abtswind

Der Gemeindebrief erscheint vier Mal im Jahr und wird jedem Haushalt zugestellt.
Sollten Sie in unserer Gemeinde keinen Gemeindebrief bekommen, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt.
In der Kirche liegen auch einige Gemeindebriefe aus, wo Sie sich gerne bedienen können.

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Gemeindebrief Nr. 99
Winter 2003
Dezember 2003 - Februar 2004

 
 

Monatsspruch Dezember:
Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. (Jes 43, 19)

Monatsspruch Januar:
Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. (1. Kor 1, 9)

Monatsspruch Februar:
Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. (Ps 91, 11)

 
 

Liebe Gemeinde!

Die Adventszeit verliert mehr und mehr ihre ursprüngliche Bedeutung. Im Vordergrund steht das Einkaufen von Weihnachtsgeschenken und die Einstimmung auf das Weihnachtsfest. Die Adventszeit wird zu einer sehr widersprüchlichen Zeit: Stressige Hektik und übertriebene, kitschige Romantik sollen unter einen Hut gebracht werden.
Vor gar nicht so vielen Jahren war die Adventszeit eine Fastenzeit. Ohne Plätzchen und Glühwein. Eine Zeit der Vorbereitung auf Jesus Christus.  Vorbereitung auf Gott. Das eigene Leben bedenken. Das stand im Mittelpunkt.
In der Adventszeit gibt es einige Gedenktage von Heiligen. Heilige sind für uns evangelische Christen Vorbilder im Glauben. Ihr Leben und ihre Taten können uns ein Hinweis sein, wie man sein Leben mit Gott gestalten kann. Ich möchte das Beispiel einer Heiligen betrachten:
Am 4. Dezember ist der Tag der Heiligen Barbara. Sie ist auch eine der Figuren auf unserem Altar. Barbara war eine sehr schöne, junge Frau. Ihr Vater hat sie in einen Turm gesperrt, damit sie ihre Unschuld bewahrt. Barbara bekehrt sich in diesem Turm zum Christentum und bleibt auch vor ihrem Vater in diesem Glauben standhaft. Selbst Androhung von Gewalt ließ sie nicht im Glauben wanken. Schließlich richtete sie ihr eigener Vater wegen ihres Glaubens hin.
Wie wichtig ist uns unser Glaube? Gerade in der Adventszeit, in der die christlichen Elemente immer mehr durch Symbole des Kommerzes verdrängt werden. Stehen wir zu unserem Glauben? Nehmen wir ihn ernst? Ist uns unser Glaube wichtiger als der Konsum? Haben wir den Mut und den Willen, unseren Glauben zu bezeugen und wieder den eigentlichen Grund der Advents- und Weihnachtszeit zu entdecken?
Ich möchte Sie einladen, die Adventszeit neu zu entdecken, neben und jenseits von allem Weihnachtsrummel. Denn im Zentrum steht die frohe Botschaft: Gott wird Mensch – Gott kommt nahe.

Es grüßt Sie ganz herzlich
   Ihr Pfarrer Michael Kastner

 
 

T e r m i n e

Dezember 2003
  • 2. Dezember, 16 Uhr:     Im Schulhaus ist Kinderstunde.

  • 3. Dezember, 19 Uhr:     Adventsfeier des Frauenkreises auf dem Schwanberg.
    Abfahrt am Marktplatz. Anmeldung bitte bei Frau Hanselmann.

  • 4. Dezember, 20 Uhr:     Der Literaturkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 5. Dezember:                 Anmeldeschluss für die Litauen-Reise !!!

  • 10. Dezember, 14Uhr:    Der Seniorenkreis trifft sich zu einer adventlichen Feier im Schulhaus.

  • 11. Dezember, 20 Uhr:   Der Kirchenvorstand tagt im Schulhaus.

  • 15. Dezember, 20 Uhr:   Der Frauenkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 16. Dezember, 16 Uhr:   Im Schulhaus ist Kinderstunde.

  • 18. Dezember, 20 Uhr:   Der Literaturkreis trifft sich im Schulhaus

 

Januar 2004

  • 1. – 9. Januar:
    Pfarrer Kastner ist in Urlaub. Das Pfarramt ist nicht besetzt.
    Die Vertretung entnehmen Sie bitte dem Schaukasten oder dem Anrufbeantworter.

  • 7. Januar, 14 Uhr:
    Der Seniorenkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 8. Januar, 20 Uhr:
    Der Literaturkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 13. – 17. Januar:
    Altkleidersammlung des Spangenberg-Werkes. Tüten liegen in der Kirche aus.
    Die gefüllten Säcke können im Schulhaus abgeliefert werden.

  • 13. Januar, 16 Uhr:
    Im Schulhaus ist Kinderstunde.

  • 15. Januar, 20 Uhr:
    Der Frauenkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 18. Januar, 8,30 Uhr:
    Jugendfrühstück im Schulhaus.

  • 21. Januar, 14 Uhr:
    Die Senioren treffen sich zum Kegeln im Haus des Gastes.

  • 22. Januar, 20 Uhr:
    Der Kirchenvorstand tagt im Schulhaus.

  • 22. Januar, 20 Uhr:
    Der Literaturkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 27. Januar, 16 Uhr:
    Im Schulhaus ist Kinderstunde

Februar 2004

  • 5. Februar, 20 Uhr:
    Der Literaturkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 8. Februar, 8,30 Uhr:
    Jugendfrühstück im Schulhaus.

  • 10. Februar, 16 Uhr:
    Im Schulhaus ist Kinderstunde.

  • 11. Februar:
    Der Seniorenkreis feiert mit den Senioren aus Castell Fasching.
    Wann die gemeinsame Abfahrt am Marktplatz ist, entnehmen Sie bitte
    den Abkündigungen und dem Schaukasten.

  • 12. Februar, 20 Uhr:
    Der Frauenkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 13. – 15. Februar:
    Die Präparanden und Konfirmanden fahren zu einem gemeinsamen Wochenende
    nach Rothenburg ob der Tauber. Die Vertretung im Pfarramt entnehmen Sie bitte
    dem Schaukasten und dem Anrufbeantworter.

  • 19. Februar, 20 Uhr:
    Der Kirchenvorstand tagt im Schulhaus.

  • 19. Februar, 20 Uhr:
    Der Literaturkreis trifft sich im Schulhaus.

  • 25. Februar, 14 Uhr:
    Die Senioren treffen sich zum Kegeln im Haus des Gastes.

Bitte beachten Sie auch die Aushänge in unserem Schaukasten

 

 
 

Das neue Casteller Dekanatsbuch

Viele von Ihnen besitzen bereits das bisherige Buch über das Dekanat Castell. Darin werden die Kirchengemeinden unseres Dekanates beschrieben: Die Geschichte der Kirchengebäude, die Entwicklung der Kirchengemeinden und die Besonderheiten des Ortes werden ausführlich erklärt.

Vor etwa drei Jahren wurde ein neues Dekanatsbuch in Angriff genommen. Es sollte nicht einfach eine Neuauflage des bisherigen Buches werden, sondern wirklich etwas Neues bieten.

Herausgekommen ist schließlich ein Andachtsbuch. Ein Begleiter durch das Kirchenjahr. „Aufs Evangelium schauen“ – so ist der Titel des Buches.

Der Aufbau des Buches orientiert sich am Kirchenjahr. Auf jeweils einer Doppelseite wird ein Sonntag des Kirchenjahres beleuchtet. Das Evangelium des Sonntages wird ausgelegt. Dazu werden Gegenstände aus Kirchen unseres Dekanates betrachtet. Das kann ein Bild sein, ein Abendmahlskelch, eine Turmspitze. Fast immer Kleinode, Details, die schnell übersehen werden.

Das Buch will zweierlei: Einmal steht das Evangelium im Mittelpunkt: Die frohe Botschaft von Jesus Christus und die Bedeutung für unser Leben. Darauf soll unser Blick gerichtet werden.

Und dann, gewissermaßen ganz nebenbei, erfahren wir Neues und Überraschendes aus den Kirchengemeinden unseres Dekanats. Viele Dinge, die wir in unseren Kirchen oft übersehen, werden gezeigt.

Das neue Dekanatsbuch ist ein Begleiter geworden, in dem man immer wieder lesen kann und soll. Eine Quelle für neue Impulse für unseren persönlichen Glauben. Ein Buch, das uns das Evangelium von Jesus Christus ganz neu nahe bringen will. Und ein Buch, dass uns unsere Region aus einem ungewohnten Blickwinkel zeigt.

Das neue Dekanatsbuch – „Aufs Evangelium schauen“ – ist ab sofort im Pfarramt erhältlich. Es kostet 18,50 Euro. Am Weihnachtsmarkt wird es ebenfalls erhältlich sein.

 

 
 

Andachten in Abtswind

Immer wieder sprechen wir im Kirchenvorstand darüber, welche Wege es gibt, mit einer halben Pfarrstelle auszukommen. Dabei haben wir uns auch über die Andachten, die in Abtswind stattfinden, Gedanken gemacht.

Die Adventsandachten sind immer recht gut besucht und werden als hilfreich und wichtig empfunden. Ein Moment der Stille und der Besinnug in einer hektischen Adventszeit. Deswegen sollen die auch weiterhin stattfinden.

Die Passionsandachten dagegen finden nur sehr unregelmäßig statt. Der Weltgebetstag, die ökumenische Bibelwoche, die Konfirmandenprüfung – all das unterbricht die Passionsandachten. Eigentlich gibt es deswegen nur zwei richtige Passionsandachten. Zudem werden sie nur wenig besucht. Daher gibt es zukünftig keine Passionsandachten mehr. Stattdessen wird es einen Abend geben, den wir musikalisch gestalten, gemeinsam Passionslieder singen, auf Chormusik hören und uns Gedanken zur Passion Jesu machen.

Die Maiandachten hatten ursprünglich den Sinn, um gutes Wetter für die Landwirtschaft und eine gute Ernte zu bitten. Die Maiandachten werden jedoch nur von wenigen Gemeindegliedern besucht. Zudem liegen die Andachten in einer Zeit, in der ich in der Schule durch das Abitur sehr beansprucht bin. Aus diesem Grund werden auch die Maiandachten nicht mehr stattfinden. Stattdessen werden wir versuchen, den ursprünglichen Grund der Maiandachten wieder neu ins Bewusstsein zu rufen. An einem Abend im Mai feiern wir einen Gottesdienst, in dem wir Gott um seinen Segen für die Felder und die Ernte bitten. Einen Gottesdienst, den wir bewusst als Erntebittgottesdienst gestalten.

Allen Kirchenvorstehern ist bewusst, dass die Abschaffung von Veranstaltungen immer ein schwieriger und schmerzhafter Vorgang ist. Doch wir hoffen, durch diese Maßnahmen einerseits die Ursprünglichen Anliegen und Hintergründe der Andachten wieder ganz neu in unser Bewusstsein zu bringen. Andererseits werde ich als (halber) Pfarrer entlastet und kann mich mehr auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren.

 

 
 

Aktion „Brot für die Welt“

Die Rechte der Armen auf Nahrung und Wasser, auf Schule, auf ein Dach über dem Kopf und auf Gesundheit müssen endlich weltweit anerkannt und berücksichtigt werden. Darum geht es bei der 45. Aktion von „Brot für die Welt“, die wieder unter dem Motto „Brot zum Leben – alles was recht ist“ steht.

Noch immer sind Millionen Menschen von diesen für uns selbstverständlichen Rechten ausgeschlossen. „Brot für die Welt“ fördert mit Hilfe Ihrer Spende Programme und Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, durch die den Menschen konkret geholfen wird, ihr täglich Brot zu sichern, Zugang zu sauberem Trinkwasser zu erhalten, eine Ausbildung zu beginnen und vieles mehr.

Damit dies nachhaltig gelingt, müssen wir uns immer wieder einsetzen für alles, was recht ist.

Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.brot-fuer-die-welt-bayern.de
 

 
  Geburtstage Dezember 03
 

Datum

Name

Geburtstag

18. 12. Peter Dürr 81
21. 12. Katharina Dürr 80
24. 12. Anna Hertlein 78
28. 12. Frieda Schröter 74
29. 12. Sofie Lindwurm 88
 
  Geburtstage Januar 04
 

Datum

Name

Geburtstag

2. 1. Ernst Burlein 87
9. 1. Erna Wagner 72
10. 1. Regina Schirmer 78
11. 1. Hildegard Dürr 83
 
  Geburtstage Februar 04
 

Datum

Name

Geburtstag

3. 2. Marianne Bernreuther 74
5. 2. Wilhelm Hertlein 81
8. 2. Luise Schwanfelder 70
13. 2. Johann Schlegelmilch 70
17. 2. Friedrich Koch 75
 
  Ist jemand krank?
Bitte teilen Sie im Pfarramt Tel. 99191 mit, wenn jemand krank ist
(und sich über einen Besuch des Dekans oder Pfarrers nicht ärgern würde).
 
 

 


Frühere Abtswinder Gemeindebriefe