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Gemeindebrief
Nr. 90
Oktober 2002 |
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Monatsspruch
Oktober
Offenbarung 3, 20
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn
jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich
hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. |
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Liebe Gemeinde!
In unserem Alltag stoßen
wir auf viele Türen. Viele davon sind offen. Unsere beiden Dorftore
sind immer auf. In vielen Häusern stehen die Türen offen. Manchmal
öffnen sich uns auch Türen, wenn wir uns nur nähern. In Kaufhäusern
zum Beispiel.
Unsere eigene Türe halten wir dagegen oft verschlossen. Die Türe
unseres Herzens, die Türe unserer Seele. Es soll niemand wissen, wie es
hinter dieser Türe aussieht. Nach außen hin ist alles bestens, alles
schön, alles ordentlich. Doch hinter unserer Tür: Oft findet sich da
Unordnung, Chaos. Viele Probleme sind da gelagert, abgestellt, oder auch
beiseite geschafft worden. Das muss niemand wissen.
Jesus klopft an unsere Türe. Er will hinein. Nicht aus Neugier oder
Sensationslust. Er will hineingehen, um bei uns, in unserem Herzen, in
unserer Seele, aufzuräumen. Jesus will und helfen, die versteckten und
verdrängten Probleme unseres Lebens wieder in den Griff zu bekommen.
"Herr, öffne mir die Herzenstür", so singen wir manchmal am
Anfang des Gottesdienstes. Ich denke, es ist schon gut, dass nicht
einfach jeder unsere Herzenstür aufmachen kann und reinspazieren kann.
Doch vor Jesus brauchen wir sie nicht verschlossen zu halten. Wenn Er
bei uns zu Besuch ist, wird vieles besser, dann werden wir geheilt.
Eine offene Tür für Gott wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer Michael Kastner
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T e
r m i n e
- Am 8. Oktober ist von 16 Uhr bis 17,30 Uhr Kinderstunde
im Schulhaus.
- Am 8. Oktober beginnt der Präparanden- und
Konfirmandenunterricht.
Die Präparanden treffen sich um 17,30 Uhr, die Konfirmanden um
18,30 Uhr, jeweils im Schulhaus.
- Am 9. Oktober fährt der Seniorenkreis nach
Würzburg und besichtigt die Wachsfabrik Schenk.
Abfahrt ist um 13,15 Uhr am Marktplatz. Anmeldung bei Ulla Müller.
- Am 10. Oktober trifft sich der Frauenkreis um 20 Uhr
im Schulhaus.
- Vom 15.-16. Oktober ist Pfarrer Kastner auf einer
Fortbildung.
Vertretung hat Pfarrer Eyßelein in Prichsenstadt, Tel.: 09383/7190.
Pfarrer Kastner ist teilweise auch über Mobiltelefon erreichbar.
- Am 16. Oktober trifft sich der Literaturkreis um 20
Uhr im Pfarrhaus zu seinem ersten Treffen.
Beachten Sie bitte dazu den Artikel in dieser Ausgabe.
Am 20. Oktober feiern wir in Abtswind, nachdem
die Weinlese abgeschlossen ist, unser Erntedankfest im
Gottesdienst.
- Am 20. Oktober ist um 15 Uhr Bibelstunde bei Familie
Geiger.
- Am 22. Oktober ist von 16 Uhr bis 17,30 Uhr Kinderstunde
im Schulhaus.
- Am 3. November ist um 15 Uhr Bibelstunde bei Familie
Geiger
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Entdecken
Sie die Welt der Bücher
Oder: Lieben Sie Kino im
Kopf?
Die Kirchengemeinde Abtswind beabsichtigt, ab Mitte Oktober Liebhabern
von Büchern oder solchen, die es werden möchten, einen Zugang zu dem,
was einem da erwartet, zu bieten.
Keine Bange – es wird keine Literaturwissenschaft betrieben. Im
Gegenteil, es soll eine Runde werden, die, mal ernst, mal heiter, unter
fachkundiger Anleitung von Gerd Müller, zunächst Geschichten, die das
Alltagsleben beschreiben, miteinander bespricht. Dass man dabei auch an
frühere Zeiten gerät, ist nicht zu vermeiden. Doch wird man dabei
entdecken, dass früher nicht weniger interessante Menschen als heute
gelebt haben. Und sie werden entdecken, dass Ihr Kopf plötzlich Kino
spielt. Ihrer Phantasie wird es so gehen, als ob man fast verdorrte
Pflanzen wieder gießt.
Wir treffen uns zum ersten Mal am 16. Oktober um 20 Uhr im Abtswinder
Pfarrhaus. Dann können wir auch die folgenden Termine festlegen.
Auf Ihr Kommen freut sich Gerd Müller
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Die neuen
Präparanden
Als neue Präparanden, die am Weißen
Sonntag 2004 konfirmiert werden, haben sich angemeldet:
Maximilian Fuchs, Lisa Gegner, Tobias Höfer, Christine Hoffmann,
Vera Kaulfuß, Melanie Klotsch, Michael Klotsch, Johanna Kniewasser und
Jessica Reschke
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Blumenschmuck
für die Kirche
Jeden Gottesdienst ist
unsere Kirche schön geschmückt mit frischen Blumen. Allerdings ist es
nicht leicht, die Mittel, vor allem Geld, dafür aufzubringen. Deswegen
die Frage und Bitte: Haben Sie vielleicht schöne Blumen im Garten, die
Sie sich auch auf unserem Altar vorstellen könnten? Oder würden Sie
sich bereit erklären, an einem bestimmten Sonntag das Schmücken
unseres Altares zu übernehmen? Dann wenden Sie sich doch bitte an
unsere Mesnerin
Frau Museiko, Tel. 1683.
Durch Ihre Blumenspende und Mithilfe wird unsere Kirche bestimmt auch
weiterhin so festlich geschmückt bleiben können. Vielen Dank!
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Neue
Bürozeiten im Pfarramt
Jeden September passiert
das Gleiche: Ich bekomme den Stundenplan für das neue Schuljahr,
und natürlich passt er nicht mit den bisherigen Bürozeiten zusammen.
Dies ist leider eine Folge der Reduzierung der Pfarrstelle. In diesem
Schuljahr bin ich an vier Vormittagen in Wiesentheid am Gymnasium:
Dienstags und Freitags teilweise, Mittwochs und Donnerstags ganz.
Deswegen haben sich unsere
Bürozeiten geändert.
Frau Dallner und ich sind ab sofort Dienstags und Freitags, jeweils
von 9 bis 10 Uhr sicher im Pfarramt anzutreffen.
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Erntedankgaben
Am 20. Oktober feiern wir
hier in Abtswind unser Erntedankfest. Wie jedes Jahr findet es bei uns
zwei Wochen nach dem regulären Termin statt, damit die Weinlese
abgeschlossen ist. So behält dieser Danktag seinen ursprünglichen
Sinn.
Am Erntedankfest wird die
Kirche wieder sehr festlich geschmückt werden mit den verschiedensten
Erntegaben: Vom Kürbis über Getreidesträuße, Weintrauben, Obst und
Gemüse bis hin zu Brot und Honig soll alles dabei sein. Dazu brauchen
wir Ihre Mithilfe und Unterstützung: Bitte bringen Sie Erntegaben in
die Kirche.
Am Samstag, 19. Oktober, ab 14 Uhr soll unsere Kirche geschmückt
werden.
Da es seit einigen Jahren
niemanden gibt, der die Erntegaben möchte, bitten wir Sie, Ihre Gaben
nach dem Erntedankfest wieder abzuholen und selbst zu verbrauchen. Die
Gaben sind also Leihgaben.
Vielen Dank für Ihre
Mithilfe, dass unsere Kirche am Erntedankfest den Reichtum unserer Ernte
widerspiegeln kann.
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Taufen in
Abtswind
Es ist sehr erfreulich,
dass wir in diesem Jahr wesentlich mehr Taufen als Beerdigungen hatten.
Hoffentlich bleibt das auch weiterhin so.
Wenn Sie irgendwann Ihr Kind zur Taufe anmelden möchten, habe ich zwei
Bitten an Sie:
Bitte melden Sie sich frühzeitig, um einen Termin abzusprechen.
Denn oft sind Wunschtermine schon anderweitig belegt.
Dann bleibt wenig Zeit, einen Alternativtermin zu wählen.
Bitte richten Sie sich so ein, dass Ihr Kind in einem Hauptgottesdienst
am Sonntag Vormittag getauft werden kann.
Zum einen ist es theologisch der richtige Ort. Denn durch die
Taufe wird Ihr Kind in die christliche Gemeinde aufgenommen. Dazu ist es
gut, wenn möglichst viele von der Gemeinde auch dabei sind. Und das ist
im Sonntagsgottesdienst der Fall. Zum anderen bereitet es mir wegen der
halben Pfarrstelle oft Schwierigkeiten, eigene Gottesdiensttermine für
Taufen zu finden. Auch für Sie ist es sicher schöner wenn der
Gottesdienst nicht unter Zeitdruck stattfinden muss. In Ausnahmefällen
wird es natürlich auch weiterhin eigene Gottesdienste geben können.
Ich hoffe, Sie haben für diese Bitten Verständnis
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Nachwuchs
für den Posaunenchor
Herr Emil Hanauer bietet
auch in diesem Jahr wieder allen Interessierten Unterricht im
Posaunenspielen an. Instrumente und Noten werden gestellt, so dass
lediglich 10 € Unterrichtsbeitrag pro Monat anfallen. Wer später im
Abtswinder Posaunenchor mitspielt, bekommt dieses Geld sogar wieder
zurück.
Mitspielen kann jeder, vom Kind bis ins Rentenalter. Besonders Frauen
sind eingeladen.
Vielleicht ist es ja ein ganz neues Familiengefühl, wenn Eltern
mit Ihren Kindern gemeinsam ein Instrument erlernen?
Wer interessiert ist:
Am 20. Oktober, nach dem Erntedankgottesdienst, bietet Herr
Hanauer eine "Schnupperstunde" an. Man kann einfach mal
eine Posaune in die Hand nehmen und versuchen, einen Ton
herauszubringen.
Auch weitere Fragen können dann geklärt werden.
Herzliche Einladung!
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Helmut
Völkel ist neuer Regionalbischof
Stabwechsel im
Kirchenkreis Ansbach-Würzburg: Der bisherige Landshuter Dekan Helmut
Völkel tritt zum 1. Oktober die Nachfolge von Regionalbischof Ernst
Dietrich Bezzel an.
Der 49-Jährige hat schon im Berufungsverfahren deutlich gemacht, dass
er sich vor allem den Gesamtinteressen der Landeskirche verpflichtet
fühlt: "Man muss Stellenplanung in relativer Gerechtigkeit
verwirklichen", sagt Völkel. Ohne Besitzstandswahrung. Man könne
niemandem alle Wünsche erfüllen und unvermeidliche Kürzungsprozesse
allenfalls gut begleiten.
Den bayerischen Weit- und Überblick hat sich der gebürtige
Marktredwitzer auf einem Lebensweg geholt, der ihn durch fast alle
Kirchenkreise geführt hat. Die ersten Schritte ins Theologendasein
unternahm er auf dem ländlichen Campus in Neuendettelsau, um dann
hinüber nach Erlangen zu wechseln. In Röslau erlebte er eine
oberfränkische Dorfgemeinde, in Passau den altbayerischen Kontrapunkt
dazu. In München war Völkel Studentenpfarrer mit Predigtdienst in der
Bischofskirche und später theologischer Referent im Personalreferat des
Landeskirchenamtes, eine "Schlüsselerfahrung", wie Völkel
sagt: "Es ist einfach gut, eine Behörde von innen zu kennen, wenn
man von außen etwas erreichen will." Vor vier Jahren schließlich
folgte der Wechsel nach Landshut.
Ein bloßer Verwalter will Völkel trotz aller administrativer Aufgaben
nicht sein. "Für mich bleibt der Gottesdienst geistlicher
Kristallisationspunkt, auch wenn er in manchen Gegenden nicht mehr der
große Renner ist", unterstreicht er. In seiner Vorliebe für
geistliche Musik "sehr traditionell" orientiert, ist er in
Fragen der Öffentlichkeitsarbeit manchem Traditionslutheraner
zweifellos ein paar Nasenspitzen voraus. So ist Völkel bekennender
Förderer der Kommunikationsinitiative der Landeskirche.
Privatmann Völkel, seit 26 Jahren verheiratet und Vater dreier
erwachsener Kinder, pflegt übrigens neben der Vorliebe zur Musik ein
hintergründiges Hobby: Er sammelt Sand. Gläser und Krüge mit Sand vom
Strand des Toten Meeres, aus der Wüste Sahara oder vom Kilimandscharo
gehören zum Hausinventar: "Da kann man doch sehr schön über
Leben und Vergänglichkeit nachdenken." Seiner Frau wird der neue
Kreisdekan wohl als erstes eine Reise zur geliebten Sandinsel Sylt
spendieren müssen - immerhin verzichtet sie der neuen gemeinsamen
Aufgabe willen auf ihre Rektorenstelle einer evangelischen Schule in
München.
Am 13. Oktober wird Helmut Völkel in der Würzburger St.-Johanniskirche
um 15 Uhr in sein Amt eingeführt.
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Frauenfrühstück
Die Dekanatsfrauenbeauftragten
des Dekanats Castell laden alle Frauen der Kirchengemeinde Abtswind und
der übrigen Kirchengemeinden des Dekanats zu einem Frauenfrühstück
ein.
Wir wollen uns Zeit nehmen, um einmal mit anderen Frauen den Tag zu
beginnen. Beim gemeinsamen Frühstück möchten wir ins Gespräch
kommen, singen und zuhören.
Das Thema wird sein: "Geborgensein inmitten der Ängste dieser
Welt"
Referentin: Mathilde Voltz aus Altdorf
Nehmen auch Sie sich die Zeit, Sie sind herzlich eingeladen!
Samstag, 9. November 2002, von 9,00 bis 11,15 Uhr im Gemeindehaus
Castell
Kostenbeitrag: 6,50 € fürs Frühstücksbuffet
Bitte melden Sie sich bis spätestens 4. November telefonisch bei uns
an.
Es freut sich auf Ihr Kommen: Das Vorbereitungsteam
Margarete Hanselmann, Abtswind, 09383/1841
Isolde Schmiedel, Krautheim, 09381/9453
Wiltrud Klapheck, Volkach, 09381/802000
Brigitte Wozniak, Gerolzhofen, 09382/5320
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Ist
jemand krank?
Bitte teilen Sie im Pfarramt Tel.
99191 mit, wenn jemand krank ist
(und sich über einen Besuch des Dekans oder Pfarrers nicht ärgern
würde). |
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Geburtstage im Oktober
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7. Oktober |
Klothilde Burlein |
76 |
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12. Oktober |
Heinrich Neubert |
90 |
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12. Oktober |
Margarete Uhl |
87 |
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16. Oktober |
Heinrich Becker |
79 |
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26. Oktober |
Marie Hanauer |
71 |
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29. Oktober |
Edwin Schott |
72 |
- Allen
Geburtstagskindern wünschen wir
Gesundheit und Gottes Segen! -
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Frühere
Abtswinder Gemeindebriefe
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