Abtswinder Gemeindebrief Nr. 67
Februar-März 2000

 

 homepage

Liebe Germeinde,

der Spruch für den Monat März läßt an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. Manch einer mag dieses Wort Jesu als eine Zumutung, ja sogar als eine Anmaßung betrachten. Er mag darin die typisch christliche Intoleranz gegen Andersdenkende entdecken. Ein anderer mag die Bedeutung Jesu nicht leugnen wollen, sehr wohl aber die Ausschließlichkeit der Aussage Jesu.

Jesus Christus spricht:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich

Spruch für den Monat März 2000 aus Johannes 14,6

Den Oberschülern, die mich immer wieder auf diese Frage ansprechen, gebe ich gewöhnlich einen Vergleich als Antwort: "Stellt euch vor, zwei Menschen bekommen die Nachricht, sie hätten im Lotto sechs Richtige gehabt. Beide sind überglücklich. Beide glauben an die Nachricht. Was zuerst keiner ahnt: Die Gewinnnachricht des einen ist eine Fälschung. Beide machen sich nun auf den Weg zur Auszahlungsstelle. Beide freuen sich auf die Millionen, die ihnen zugesagt sind. Bei der Auszahlungsstelle angelangt, bekommt der eine sein Geld. Der andere aber bekommt nichts. Er ist um sein Glück betrogen worden. Wäre es nicht besser gewesen, wenn ihn jemand, der Bescheid weiß, rechtzeitig gewarnt hätte?"

So ist es auch mit dem Glauben. Wenn es wahr ist, daß Jesus der eingeborene Sohn Gottes ist, und wenn es wahr ist, daß es keinen Weg zu Gott gibt, außer Jesus Christus, dann muß man das auch sagen dürfen. Ja, man muß es sagen, um die Menschen aufzuklären und sie nicht länger einem Betrug aufsitzen zu lassen: "Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch ihn".

Mit den besten Segenswünschen grüßen Sie Ihr
Pfr. R. Augustin und Pfarrerin A. Augustin

Evangeliumsrundfunk

Am 23.1.2000 hatten wir bei unserem Gemeindetag einen Gast vom Evangeliumsrundfunk bei uns. Es wurde gewünscht, daß die Frequenzen, auf denen der ERF empfangen werden kann, im Gemeindebrief veröffentlicht werden sollen.
Sie finden die Empfangsfrequenzen auf
http://www.erf.de

Unsere Konfirmanden

Am Sonntag, dem 30.4.2000 werden in unserer Kirche konfirmiert:

Katharina Baumann, Röthleinsweg 3
Franziska Bernreuther, Sternstr.4
Gloria Castell-Rüdenhausen, Ringstr.29
Alexandra Hauck, Kinderschulgasse 10
Nicole Hopfengart, Wacholdertalstr.5
Benjamin Hösch, Hauptstr.19
Marina Krug, Ebracher Gasse 26
Marina Layh, Hauptstr.41
Anna Werner, Greuther Str. 20
Isabella Zehnder, Rehweiler Str. 1

Die Konfirmanden werden an diesem Tag vor Gott und der Gemeinde gefragt werden:
Wollt ihr unter Jesus Christus, eurem Herrn leben,
im Glauben an ihn wachsen und als evangelische Christen in seiner Gemeinde bleiben,
so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe.
Sie werden daraufhin Jesus Christus, ihrem Herrn das Ja-Wort geben
und im Namen des dreieinigen Gottes gesegnet werden.
Die Konfirmation erinnert alle, die bereits konfirmiert sind, auch an die eigene Konfirmation.
Es stellt sich die Frage: Wie hat sich der Segen Gottes bisher in meinem persönlichen Leben entfaltet? Und:
Habe ich mein Versprechen von damals gehalten?

Kirchgeldbescheid 2000

Hiermit bitten wir Sie, in nächster Zeit das Kirchgeld für 1999 zu entrichten.
Wir erheben das einfache Kirchgeld von DM 3 pro Gemeindeglied.
Es ist keine Spende, sondern ein Teil der Kirchensteuer. Viele Gemeindeglieder haben im vergangenen Jahr
freiwillig mehr als den Pflichtbetrag entrichtet und dadurch unsere Gemeindearbeit unterstützt.
Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
Kirchgeldpflichtig ist jede evangelische Person, die 18 Jahre alt ist und zugleich
ihren ersten Wohnsitz in Abtswind/Untersambach hat und zugleich
Einkünfte von monatlich über DM 300 (d.h. jählich über DM 3600) hat.

Folgende Möglichkeiten gibt es, das Kirchgeld zu entrichten:
Überweisung auf unser Konto Nr. 119024, Raiffeisenbank Wiesentheid u.Umgebung BLZ 79069001
Einzahlung am 20.2. oder 19.3. im Anschluß an den Gottesdienst oder im Pfarramt

Partnerschaft Papua-Neuguinea

Vielleicht wissen es manche gar nicht, aber unser Dekanat hat eine Partnerschaft zu einer Missionsschule in Papua-Neuguinea. Das Ehepaar Borkenhagen abrbeitet in dieser Schule mit. Damit Sie einen "Life"-Eindruck bekommen, drucken wir den letzten Brief der Borkenhagens hier ab:

Norbert u. Susanne Borkenhagen
Senior Flierl Seminary
Private Mau Bag ,,Logaweng"
Finschhafen/Morobe Province
Papua Neuguinea

Logaweng 3.1.2000

Liebe Geschwister in Rehweiler und Umgebung, sowie im Dekanat Castell

Ganz liebe Grüsse aus Logaweng und Gottes reichen Segen und Sein Geleit fürs Jahr 2000!
Wir hatten an Sylvester Pfarrer Schuler (früher Holzhausen) mit Gattin hier zu Besuch, sowie unsere Nachbarn zum Jahresabschluss und meinem 55. Geburtstag. Um Mitternacht traten wir aus dem Haus unter dem Sternenhimmel und begrüssten das Neue Jahr. Böller und Raketen sind in Papua Neuguinea nicht erlaubt, so war es ganz friedlich und beschaulich!
Dank Eurer Hilfe aus dem Dekanat konnten wir recht gut das Schuljahr zu Ende führen. Am 18.10.1999 wurden nach einem Antrag von uns hier die Kosten für Strom in Höhe von 11725.83 Kina uns erstattet. Vielen Dank für Euere grosse Hilfe.
In der Woche vor Weihnachten hatten wir noch eine grosse ,,Baumfällaktion" an unserer Zuleitung zum Seminar. Die beiden Mitarbeiter des ,,ELCOM" des Elektrizitätswerkes hier, hatten schon seit mehr als 2 Jahren gebeten. uns zu helfen. 10 grosse Bäume ragten teils über die Leitung hinweg. Zuerst musste alles Gebüsch entfernt werden. Dann wurde ein weiterer Stahlmast (10 m lang) eingegraben und verankert. Als dies alles bereit war, wurde die Leitung am neuen Mast befestigt und getrennt, sodass wir sie auf die Erde legen konnten und zusammenrollen. Dann kamen die Studenten dran mit fällen. Alles nur mit der Axt! 3 Bäume hatten einen Durchmesser grösser als 80cm! Einer dieser grossen Bäume fiel dann doch so unglücklich (Wind), dass er mit einem Ast die Verankerung des Mastes traf. So war extra Arbeit nötig, den verbogenen Masten zu richten. Erst am nächsten Morgen war Strom wieder vorhanden - geplant war 15.00 Uhr! Gott sei Dank kam kein Mensch zu Schaden. Nun sollen Gärten angepflanzt werden um die Fläche einige Jahre frei zu halten.
Euch allen in Rehweiler und Castell nochmals vielen Dank und vielleicht besucht uns hier mal jemand vom Dekanat? Seit 20 Tagen ist Trockenheit Wetter zum Baden und Schnorcheln. Bei Euch ist Schnee und Eis- ein echter Kontrast.

Viele liebe Grüße

Euere Borkenhagen's 

Ist jemand krank?
Ich erinnere an meine Bitte, mir mitzuteilen, wenn jemand krank ist
(und sich über einen Besuch des Pfarrers nicht ärgern würde).

 Geburtstage im Februar / März

3.2.

Marianne Bernreuther

70

5.2.

Wilhelm Hertlein

77

17.2.

Friedrich Koch

71

6.3.

Margareta Kaulfuss

73

13.3.

Anna Patzold

75

13.3.

Irma Krauß

79

19.3.

Barbara Härtlein

97

23.3.

Sophia Meeder

76

 - Allen Geburtstagskindern wünschen wir Gottes Segen! -

 Sozialstation der Diakonie
Die Ambulante Kranken- und Altenpflege Rüdenhausen ist eine Sozialstation
des Diakonischen Werkes. Die Leiterin Fr. Bietz und ihre Mitarbeiter helfen Ihnen
fachlich kompetent bei der Versorgung von Ihnen oder Ihrer Angehörigen.
Wir führen die gesetzlich vorgeschriebenen Pflegekontrollbesuche durch
und helfen Ihnen auch sonst gerne mit Rat und Tat.
Wir sind erreichbar unter der Rufnummer (09325) 1354.
Falls das Büro gerade nicht besetzt ist, wird sich unser Anrufbeantworter anschalten.